Die Leichtigkeit des Seins - Teil 2

Gude!

In Teil 1 hatte ich ja schon ein Beispiel niedergeschrieben welches zeigte, wie man es sich selbst (vermeintlich) leicht, anderen dafür schwer machen kann.

Und weil ich bei dem Beispiel die Gruppen bei Facebook erwähnte, möchte ich darauf mit einem weiteren Punkt nochmals eingehen.
Denn bei den Gruppen gibt es ein Tool (neudeutsch für Werkzeug), was einem (und anderen) das Leben viel leichter machen kann.

Die Lupe

Für diejenigen, die in dem Symbol keine Lupe (oder deren Sinn) erkennen, steht es sogar nochmal ausgeschrieben: Gruppe durchsuchen

Sollte man z.B. Mitglied in einer Flohmarktgruppe (kann natürlich auch eine Gruppe für Rezepte o.ä. sein) sein und etwas bestimmtes suchen, gibt es auch hier zwei Möglichkeiten.
- Ich gebe in dem Feld Suchbegriffe ein, wie z.B. "Autoradio Egelsbach", drücke die Entertaste und sehe Millisekunden später alle Beiträge, in denen meine Suchbegriffe vorkommen.
Waaahnsinn, oder?
Aber natürlich gibt es auch hier eine Alternative (die gerne und überwiegend genutzt wird).
- Ich gehe in die Flohmarktgruppe. Schreibe in das Kommentarfeld meine Anfrage: "Hallo zusammen, verkauft hier jemand in der Umgebung Egelsbach ein Autoradio?" Und auch hier habe ich beim Verfassen eines Kommentars wesentlich mehr Zeit und Wörter aufwenden müssen, als beim Durschsuchen der Gruppe. Und natürlich habe ich bei dieser Variante andere bemüht, mir die Links zu ihren Angeboten zu schicken. Anstatt selber zu suchen.
Also, vielleicht bei der nächsten Suche einfach erstmal selber suchen. Nachfragen kann man dann immer noch!

Was geht uns heutzutage noch sehr leicht von der Hand (vor allem mithilfe des Internets)?

Es gibt da diesen Spruch "Das Internet lügt". Und nie war er wahrer als heute. Wurde er anfangs nicht ganz ernst gemeint geäussert, hat er sich mittlerweile leider mehr als bewahrheitet.
Denn tatsächlich gibt es immer mehr Fakemeldungen. Meldungen, bei denen mit Absicht die Unwahrheit geschrieben und als Wahrheit verkauft wird.
Gerne bedienen sich manche Gruppierung diesen Falschmeldungen, um ihre Propaganda (aka als verbale Diarrhö) als so genannten Fakt zu verbreiten.
Normalerweise erkennt man solche Meldungen mit ein bißchen nachdenken recht schnell. Und wenn es mit dem nachdenken nicht hinhaut, kann man ja auch etwas recherchieren, um den Wahrheitsgehalt herauszufinden.
Aber genau da ist aktuell ja das Problem (manche glauben ja sogar das, was in der Bild steht...).
Wie man ja auch beim Wort des Jahres 2016 sehen kann.
Denn neben den Menschen, welche ungeprüft alles glauben was man ihnen vorsetzt (passt es doch so schön in´s eigene Weltbild), nur noch die Überschriften lesen und dann ganz viel zum (ihnen unbekannten) Artikel zu sagen haben, gibt es nun auch Menschen die bewusst Tatsachen ignorieren und selbst das abwegiste für bare Münze nehmen. Weil sie es wollen. Weil es sich gut anfühlt. Weil es wahr sein soll.
Und so glaubten z.B. Menschen über dem großen Teich diesem Mann mit orangener Haut und Vogelnest auf dem Kopf alles, was er ihnen vorsetzte, so absurd es auch wahr.
Und haben ihn sogar zum Präsi gemacht. Weil nur er Amerika great again machen kann. Muahahaha!

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass genau diejenigen die ihn wählten auch diejenigen welchen sein werden, die am lautesten schreien, wenn er es an die Wand gefahren hat. Aber natürlich werden sie nicht die Schuld bei sich suchen. Denn auch das fällt in heutiger Zeit sehr leicht.
Einen Schuldigen zu finden. Denn man selbst kann es ja wohl nicht sein.
Niemals!

Mehr (z.b. über diese Mecker-Fritzen) erfahrt Ihr im dritten Teil von Die Leichtigkeit des Seins.