Quo vadis Eigenheim

Gude!

Wie schon einmal erwähnt, habe ich ja eigentlich gehofft dass wir die Kerb 2016 schon wieder im Eigenheim feiern.
Das war ja, wie vielleicht der ein oder andere mitbekommen hat, nicht der Fall.
Aber, es gibt Bewegung. So trifft sich der (noch zu gründende) Förderverein Eigenheim am kommenden Montag zu einem, ich sag mal, Infoabend.
Bewegung, ja, wenn auch eine kleine.
Gleichzeitig gibt es aber auch Bedenken, Bedenken vor einem Ewigen Eigenheim (nicht zu verwechseln mit dem ewigen Alex Meier).

Dass die Grünen als Co-Initiatoren des Bürgerbegehrens und vor allem die CDU dem Papier nicht zur einstimmigen Annahme verhelfen mögen, liegt aus Sicht beider Parteien an Fragen, die nicht geklärt werden, beziehungsweise dem Umstand, dass sich zwischen den Zeilen eine endgültige Festlegung auf die Veranstaltungsstätte Eigenheim für die nächsten Jahre und Jahrzehnte heraus interpretieren lässt.

Quelle: http://www.op-online.de/region/egelsbach/angst-ewigen-eigenheim-egelsbach-6779716.html

Nun, ich war eigentlich der Meinung, bei dem Bürgerbegehen wäre klipp und klar gesagt worden was die Egelsbacher wollen: den Weiterbetrieb des Eigenheims (as known as flicken) bis es eine Entscheidung für eine neue Veranstaltungsstätte gibt.
Denn das, was den Bürgern aufgestossen ist, war die Tatsache das Eigenheim erst mal dicht zu machen, um sich dann mal zu überlegen was man denn nun macht (überspitzt ausgedrückt).
Und wie man die Prozesse im Ort kennt, kann sich der Prozess des überlegens schon einmal länger hinziehen.
Von daher sollte auch von dem Förderverein meiner Meinung nach ein klares Signal ausgehen, dass das Eigenheim eben keine Lösung für die nächsten 50 Jahre ist, sondern eben doch nur eine Möglichkeit bis eine neue Veranstaltungsstätte (und nicht nur auf dem Papier) zur Verfügung steht.
Ansonsten bleibt uns das Eigenheim für die nächsten vielen Jahre vielleicht als Veranstaltungsstätte erhalten, aber bleibt weiterhin ein Flickwerk, und die Lösung des Problems der Veranstaltungsstätte wird nur vertagt.
Rolle rückwärts, sozusagen.

Amen!